Innovationen aus 45 Jahren

Anfang der 70er Jahre sorgte eine Studie in Deutschland für Aufsehen: Während die Büroplanung zu dieser Zeit darauf ausgerichtet war, die Belastungen für den Arbeitnehmer auf ein Minimum zu reduzieren, forderte die Untersuchung vielfältige Bewegungen am Schreibtisch. Das gab für Wilkhahn den Anstoß für die Entwicklung dynamischer Bürostühle und beweglicher Stehhilfen, die bis heute Standards setzen. Ein Blick zurück auf prägende Entwicklungen aus 45 Jahren, die das Sitzen im Büro revolutioniert haben – bis hin zu einer Neuheit, die Wilkhahn bald auf den Markt bringen wird

 

Meilensteine des Bewegungssitzens

Anfang der 70er Jahre sorgte eine Studie in Deutschland für Aufsehen: Während die Büroplanung zu dieser Zeit darauf ausgerichtet war, die Belastungen für den Arbeitnehmer auf ein Minimum zu reduzieren, forderte die Untersuchung vielfältige Bewegungen am Schreibtisch. Das gab für Wilkhahn den Anstoß für die Entwicklung dynamischer Bürostühle und beweglicher Stehhilfen, die bis heute Standards setzen. Ein Blick zurück auf prägende Entwicklungen aus 45 Jahren, die das Sitzen im Büro revolutioniert haben – bis hin zu einer Neuheit, die Wilkhahn bald auf den Markt bringen wird.

 

1970er Jahre: Das Sitzen kommt in Bewegung

1972 erstellt der Ulmer Designer Nick Roericht für Wilkhahn die Studie „Vom Haltungssitz zum Bewegungssitz“. Darin fordert er den „aktivierenden Haltungswechsel am Arbeitsplatz“: Bürostühle sollen den Körper stützen und ihn gleichzeitig zu Bewegung animieren. Roericht entwickelte für Wilkhahn den berühmten „Stitz“, ein schlanker Einbeiner, der bei regelmäßiger Nutzung die koordinativen Körperkompetenzen verbessert. Ebenfalls Anfang der 70er Jahre bringt Wilkhahn mit dem „Programm 232“ den ersten Bürodrehstuhl auf den Markt, bei dem Sitz- und Rückenschale gelenkig miteinander verbunden sind, und damit unterschiedliche Öffnungswinkel ermöglichen.

 

1980: Der FS setzt Maßstäbe

Einen enormen technologischen und ergonomischen Sprung markiert 1980 die „FS“-Linie mit einer enorm dynamischen Synchronautomatik als wesentlicher Neuerung. Sie stützt den Körper in jeder Haltung und der Gegendruck lässt sich individuell einstellen. Synchron mit der Neigung von Sitz und Rücken verändert sich auch die Auflage der Armlehnen. Das wie ein Reifen auf eine Felge aufgezogene Polster ist durch die Eigenelastizität der Schale sehr schlank gehalten und kann einfach ausgetauscht werden. Auch 35 Jahre später hat dieser ergonomisch vorbildliche Design- und Nachhaltigkeitsklassiker seinen festen Platz in Büros auf der ganzen Welt.

 

1990er Jahre: Umweltbewusst und flexibel

Mit der „Picto“-Reihe setzte Wilkhahn 1992 erstmals ein ökologisches Designkonzept um. Alle Materialien sind recycelbar und die einzelnen Bauteile lassen sich einfach austauschen. Die Mechanik des Stuhls stellt sich automatisch auf das Gewicht seines Nutzers ein und Sitzfläche, Rücken- und Armlehnen passen sich verschiedenen Haltungen an. Eine bahnbrechende Weiterentwicklung gelang 1994 mit dem „Modus“, dessen Rückenlehne eine neue ergonomische Benchmark setzte: Statt aus einer Schale besteht sie aus einem elastischen, gabelförmigen Rückenrahmen, der mit atmungsaktivem Gewebe bespannt ist.

 

2000er Jahre: Dreidimensionales Sitzen

Beim 2002 vorgestellten „Solis“ agiert eine verbesserte Synchronkinematik: Durch zwei Schwenkhebel senkt sich die Sitzvorderkante entsprechend der Sitzneigung ab und entlastet auf diese Weise die Oberschenkel. Mit nur zwei Tasten und einer Drehkurbel lässt sich auch der 2004 präsentierte „Neos“ an die persönlichen Sitzvorlieben anpassen. Zu dieser Zeit startet Wilkhahn ein Forschungsprojekt, das in die patentierte Trimension® für synchrongestütztes dreidimensionales Bewegungssitzen mündet. 2009 wird dem Sitzen schließlich das Laufen beigebracht – mit dem „ON“, der nicht nur zu Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegungen, sondern auch zur Rotation des Beckens ermuntert und damit den gesamten Organismus aktiviert .

 

2015: Ergonomie für das Büro

Auf der Orgatec 2014 stellte Wilkhahn den „Stand-Up“ vor, ein Bewegungsobjekt, das den „Stitz“ zum Vorbild hat und dazu einlädt, die Hüften kreisen zu lassen. Und damit ist die Geschichte der Bewegungsförderung für Wilkhahn noch längst nicht zu Ende. Freuen Sie sich auf eine weitere große Neuheit noch in diesem Jahr: Die Einführung eines Bürostuhls, mit dem ein neues Kapitel in Sachen dreidimensionales Bewegungssitzen aufgeschlagen wird: für 3D-Bewegungssitzen in Bestform!

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