Wilkhahn - Office for motion

 

Grundlagen für eine aktivierende Architektur

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, den immer rasanteren Informationsaustausch global wie lokal für alle Beteiligten gewinnbringend zu gestalten. Doch so wichtig Effizienz und Motivation bei der Wissensarbeit sind – eines der dringendsten Probleme wird häufig übersehen: der Bewegungsmangel bei der Büroarbeit, der immer mehr Menschen immer häufiger krank macht. Arbeitgeber reagieren darauf oftmals mit Sportprogrammen, Rückenschulen oder Gesundheitstagen. Naheliegender erscheint es jedoch, Bewegung wieder dorthin zurück zu bringen, wo sie systematisch reduziert wurde, also in den Gebäuden selbst. Dafür bedarf es eines Paradigmenwechsels auch bei den Planungsgrundlagen. Denn während jahrzehntelang alles möglichst bequem und verdichtet sein sollte, ist jetzt körperliche Aktivität gefragt. Unter dem Titel „Office for Motion“ hat der Büromöbelhersteller Wilkhahn dafür die wichtigsten Grundlagen aus Forschung und Entwicklung in einer Broschüre zusammengefasst.

Die Publikation bietet eine Zusammenfassung der biologischen Grundlagen, aktueller Studienergebnisse und neuer Organisations- und Officekonzepte. Für Architekten kostenfrei zu beziehen unter: 

 

  

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Raus aus der Sackgasse - Volkskrankheit Rückenschmerzen

Es scheint paradox: Seit über 150 Jahren widmet sich die Ergonomie dem Thema, die Arbeitswelt an den Menschen anzupassen, um dessen Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu erhalten. 

ON® Bürostuhl - dynamisches Sitzen

Seit Jahrzehnten hat sich Wilkhahn konsequent der Entwicklung von Bürostühlen verschrieben, die den natürlichen Bewegungsdrang und die Gesundheit fördern. 

Der neue Neos Bürostuhl - Passt immer

Die Konzeption vom Neos Bürostuhl folgt deshalb konsequent dem Prinzip „Sitzen ohne Führerschein“, das Wilkhahn seit 25 Jahren beispielhaft kultiviert. 

 

Prof. Dr. Froböse im Interview

„Die Bewegung zu den Menschen bringen“ Der ehemalige Spitzensportler Prof. Dr. Ingo Froböse zählt international zu den profiliertesten Verfechtern einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung. 

Natürlich sitzen

Es liegt nahe, mit der Bewegungsförderung dort zu beginnen, wo besonders lang dauernde, bewegungsarme Arbeitsphasen dominieren: bei der Computerarbeit am Schreibtisch. 

Biologische Grundlagen

Das Verhalten der Menschen lässt sich nicht dauerhaft durch Normen und Vorschriften verändern, wenn diese sich gegen das biologische Erbe richten. 

 

Paradigmenwechsel

 

Neue Leitbilder für gesunde Arbeitsweltgestaltung.

Diversität statt Standardisierung, Entzerrung statt Verdichtung, Stimulation statt Restriktion, Anreicherung statt Reduktion, Dynamik statt Statik, Begegnung statt Trennung … das könnten die neuen Leitbilder für den Paradigmenwechsel in der Gestaltung von Büroarbeitswelten sein. Für Einrichtungskonzepte, Organisationsformen und Raumstrukturen, die zum ersten Mal in der Geschichte der Wirtschaft wirklich den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Im Verständnis einer ganzheitlichen Bewegungsförderung wird hier im Wortsinne der Weg zum Ziel!

Bewegung statt Entlastung!
 
Nutzen Sie Treppe in Büro. Wilkhahn Stand-Up

Tipps und Tricks für gesündere Büroarbeit

Wirkungsvoller als zusätzliche Bewegungsangebote in den Pausen und nach der Arbeitszeit ist die Integration von Haltungsänderungen in die räumliche Organisation der Prozesse. Das muss gar nicht der große Wurf sein, der mit hohem Aufwand und hohen Investitionen verbunden ist. Auch hier gilt: Schon kleine Änderungen können Großes bewirken… Sie haben eigene Ideen, die Büroarbeit in Bewegung zu bringen? Dann schreiben Sie uns, damit auch andere von Ihrem Know-how profitieren können:
office-for-motion@wilkhahn.de

Nutzen Sie einen Bürostuhl, der zu vielfältigen Bewegungen animiert. Stellen Sie die Neigung der Rückenlehne niemals fest, sondern justieren Sie den Gegendruck so, dass kleine Gewichtsverlagerungen ausreichen, um sich zu bewegen und die Haltung zu wechseln.

Dezentralisieren Sie Ihre Schreibtischarbeit! Ordnen Sie Ihre Arbeitsmittel so an, dass Sie ab und zu aufstehen müssen: das Telefon nicht auf dem Tisch, sondern auf dem Sideboard; der Papierkorb nicht unter dem Tisch, sondern entfernt in der Raumecke; die Postbearbeitung nicht am Schreibtisch, sondern am Stehpult …

Nicht der kürzeste Weg im Gebäude ist der beste, sondern der längste. Das verschafft Ihnen Bewegung und nebenbei stärkt es sozialen Zusammenhalt und Wissensaustausch, wenn auf dem Weg auch in anderen Abteilungen vorbeigeschaut und Hallo gesagt wird.

 

Buchen Sie für Besprechungen nicht den nächstgelegenen, sondern den weiter entfernten Konferenzraum.

Verwandeln Sie manche Sitzungen in „Stehungen“! Das führt auch zu deutlich intensiverer Beteiligung, kürzeren Meetingzeiten und höherer Effizienz.

Keine vorbereiteten Räume mehr: Aktivieren Sie die Teilnehmer an Schulungen und Workshops, ihr Setting selbst zusammenzustellen.

Zentralisieren Sie technische Funktionen: Der Einzeldrucker am Schreibtisch macht nicht nur bequem, er belastet mit Wärme-, Geräusch- und Feinstaubemissionen zusätzlich die Gesundheit. Gemeinschaftsdrucker sind viel wirtschaftlicher, sorgen für Bewegung und fördern Begegnung.

Entzerren Sie, wo es möglich ist, Computer-Funktionen: zum Beispiel durch eigene Arbeitsplätze zur Internetrecherche.

Nehmen Sie die Treppe und nicht den Aufzug! Treppensteigen fordert und bringt Muskulatur und Kreislauf in Schwung. Wenn Sie die Berechtigung auf diejenigen beschränken, für die eine Aufzugnutzung zwingend erforderlich ist, wird der Freiwilligkeit auf die Sprünge geholfen

Entwickeln Sie eine Kultur der Bewegung: Ob Schreibtisch oder Meeting – achten Sie darauf, nie lange still zu sitzen. Aufstehen, sich strecken und ein paar Schritte gehen wirkt Wunder – und bringt auch so manchen festgefahrenen Gedanken wieder in Bewegung!